Gebraucht kaufen liegt im Trend
Second Hand ist längst kein Nischenthema mehr. Laut einer Studie kaufen über 60 Prozent der Deutschen regelmäßig gebrauchte Waren. Der Grund: Man spart dabei im Schnitt 50 bis 80 Prozent gegenüber dem Neupreis.
Die besten Plattformen im Überblick
eBay Kleinanzeigen (jetzt Kleinanzeigen)
- Vorteil: Riesige Auswahl, lokale Abholung möglich
- Nachteil: Kein Käuferschutz bei Barzahlung
- Ideal für: Möbel, Elektronik, Kleidung, Haushaltswaren
Vinted (ehemals Kleiderkreisel)
- Vorteil: Käuferschutz, gute Filterfunktionen
- Nachteil: Fokus hauptsächlich auf Mode
- Ideal für: Kleidung, Schuhe, Accessoires
reBuy und Medimops
- Vorteil: Geprüfte Ware mit Garantie
- Nachteil: Preise nur leicht unter Neupreis
- Ideal für: Bücher, Smartphones, Tablets, Spiele
Facebook Marketplace
- Vorteil: Große lokale Community
- Nachteil: Wenig Struktur, kein Bewertungssystem
- Ideal für: Möbel, Kindersachen, Haushaltswaren
Spartipp: Vergleichen Sie Preise immer auf mehreren Plattformen. Oft unterscheiden sich die Angebote für denselben Artikel erheblich.
Tipps für sicheres Kaufen
- Bewertungen prüfen – Kaufen Sie bevorzugt von Verkäufern mit guten Bewertungen
- Fotos genau anschauen – Achten Sie auf den tatsächlichen Zustand
- Verhandeln erlaubt – Bei Kleinanzeigen können Sie fast immer handeln
- Sichere Bezahlung – Nutzen Sie PayPal oder die plattformeigene Bezahlfunktion
- Abholen statt versenden – Spart Versandkosten und Sie sehen die Ware vorher
Rechenbeispiel
Eine Winterjacke kostet neu 150 Euro, gebraucht oft nur 35 Euro. Ein Kinderwagen neu 400 Euro, Second Hand ab 120 Euro. Ein Smartphone neu 900 Euro, refurbished ab 450 Euro.
Fazit: Wer clever gebraucht kauft, kann im Jahr mehrere Hundert Euro sparen – ohne auf Qualität verzichten zu müssen.