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Energetische Sanierung: Fördermittel richtig beantragen

Fördermittel für energetische Sanierung: Bis zu 150.000 Euro Die energetische Sanierung Ihres Hauses kann teuer werden – aber der Staat unterstützt Sie mit großzügigen Zuschüssen und günstigen Kredite...

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2 Min. Lesezeit
Energetische Sanierung: Fördermittel richtig beantragen

Fördermittel für energetische Sanierung: Bis zu 150.000 Euro

Die energetische Sanierung Ihres Hauses kann teuer werden – aber der Staat unterstützt Sie mit großzügigen Zuschüssen und günstigen Krediten. Wir zeigen, welche Fördermittel es gibt und wie Sie sie beantragen.

Die wichtigsten Förderprogramme

BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude

  • Einzelmaßnahmen: Zuschüsse von 15 bis 70 Prozent für Heizungstausch, Dämmung, Fenster
  • Komplettsanierung: Bis zu 150.000 Euro zinsgünstiger KfW-Kredit plus Tilgungszuschuss
  • Antragstellung: Vor Beginn der Maßnahme über die KfW oder das BAFA

KfW-Kredit 261/262

  • Kreditsumme: Bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit
  • Zinssatz: Ab 0,01 Prozent (Stand 2025, variabel)
  • Tilgungszuschuss: 5 bis 25 Prozent – dieses Geld müssen Sie nicht zurückzahlen

Wichtig: Fördermittel müssen vor Beginn der Baumaßnahme beantragt werden. Wer vorher anfängt, verliert den Anspruch.

Welche Maßnahmen werden gefördert?

  • Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke: 15 bis 20 Prozent Zuschuss
  • Fensteraustausch: 15 bis 20 Prozent Zuschuss
  • Heizungstausch: 30 bis 70 Prozent Zuschuss (je nach Heizungstyp und Bonusfaktoren)
  • Lüftungsanlage: 15 bis 20 Prozent Zuschuss
  • Energieberatung: 80 Prozent Zuschuss (maximal 1.300 Euro für Ein-/Zweifamilienhäuser)

Schritt-für-Schritt: Förderung beantragen

  1. Energieberater beauftragen: Pflicht für die meisten Förderprogramme (wird selbst gefördert)
  2. Individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen lassen – bringt 5 Prozent Extra-Förderung
  3. Angebote von Handwerkern einholen
  4. Förderantrag stellen bei KfW oder BAFA (online)
  5. Bewilligung abwarten – erst dann dürfen Sie beauftragen
  6. Maßnahme durchführen lassen
  7. Verwendungsnachweis einreichen und Zuschuss erhalten

Häufige Fehler vermeiden

  • Zu spät beantragen: Immer vor dem ersten Handwerkerauftrag
  • Falsches Programm wählen: Energieberater hilft bei der Auswahl
  • Fristen verpassen: Bewilligungen sind zeitlich begrenzt

Fazit

Die Förderlandschaft ist großzügig, aber komplex. Investieren Sie in eine Energieberatung – sie zahlt sich mehrfach aus.

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