Die richtige Kühlschrank-Temperatur spart bares Geld
Die meisten Kühlschränke sind zu kalt eingestellt. Jedes Grad weniger kostet etwa 6 Prozent mehr Strom. Mit der optimalen Einstellung sparen Sie bis zu 30 Euro pro Jahr – ohne Komfortverlust.
Die optimalen Temperaturen
- Kühlschrank: 7 Grad Celsius – das reicht für alle Lebensmittel vollkommen aus
- Gefrierfach: Minus 18 Grad Celsius – kälter bringt keinen Vorteil
Viele Kühlschränke stehen auf 4 bis 5 Grad – das ist unnötig kalt und verschwendet Energie. 7 Grad reichen laut Verbraucherzentrale völlig aus.
So messen Sie die Temperatur richtig
Legen Sie ein Kühlschrankthermometer (kostet etwa 5 Euro) in die Mitte des Kühlschranks und warten Sie 2 Stunden. Die eingestellte Stufe stimmt oft nicht mit der tatsächlichen Temperatur überein.
Die Kältezonen im Kühlschrank nutzen
Ein Kühlschrank hat verschiedene Temperaturzonen:
- Oberes Fach (8 bis 10 Grad): Käse, Butter, Eier, Marmelade
- Mittleres Fach (5 bis 7 Grad): Milchprodukte, Aufschnitt, Reste
- Unteres Fach (2 bis 4 Grad): Fleisch, Fisch, Wurst
- Gemüsefach (8 bis 10 Grad): Obst, Gemüse, Salat
- Türfächer (8 bis 12 Grad): Getränke, Soßen, Senf, Ketchup
Weitere Spartipps für den Kühlschrank
- Keine warmen Speisen hineinstellen: Erst abkühlen lassen
- Tür nicht lange offen lassen: Jede Sekunde kostet Energie
- Regelmäßig abtauen: Schon 5 mm Eis erhöhen den Stromverbrauch um 30 Prozent
- Rückwand freihalten: Mindestens 5 cm Abstand zur Wand für die Luftzirkulation
- Dichtungen prüfen: Eine undichte Türdichtung lässt ständig Kälte entweichen
Wann ein neuer Kühlschrank lohnt
Ein 15 Jahre alter Kühlschrank verbraucht oft doppelt so viel Strom wie ein aktuelles Modell. Bei einem Mehrverbrauch von 150 kWh pro Jahr sind das 50 bis 60 Euro – ein neues Gerät amortisiert sich in 5 bis 8 Jahren.
Fazit
Die richtige Kühlschranktemperatur ist einer der einfachsten Spartipps im Haushalt. Überprüfen Sie heute noch Ihr Gerät.