Home Office: Mehr Komfort, aber auch mehr Kosten
Wer von zu Hause arbeitet, spart zwar Fahrtkosten, aber die Strom- und Heizkosten steigen. Im Schnitt kostet ein Home-Office-Arbeitsplatz 200-400 Euro mehr pro Jahr an Energiekosten.
Die größten Energieverbraucher im Home Office
- Computer/Laptop: 50-150 kWh pro Jahr
- Monitor: 30-80 kWh pro Jahr
- Beleuchtung: 20-60 kWh pro Jahr
- Heizung (Einzelraum): 500-1.500 kWh pro Jahr
Ein Laptop verbraucht bis zu 80% weniger Strom als ein Desktop-PC. Wer umsteigen kann, spart sofort.
Konkrete Spartipps
Technik optimieren
- Laptop statt Desktop: 30-50 Watt statt 150-300 Watt
- Energiesparmodus aktivieren: Spart 15-30% Strom
- Bildschirmhelligkeit reduzieren: Jedes Prozent weniger spart Strom
- Geräte ausschalten: Nicht nur in den Standby - komplett vom Netz
- Steckerleiste mit Schalter: Alle Geräte mit einem Klick ausschalten
Heizung clever steuern
- Nur den Arbeitsraum heizen: Tür zu und gezielt waermen
- 20 Grad reicht: Jedes Grad weniger spart 6% Heizkosten
- Stoßlüften statt Kipplüeften: 3x täglich 5 Minuten spart gegenüber dauerhaft gekipptem Fenster
- Heizdecke nutzen: 50 Watt statt 1.500 Watt für den Heizluefter
Beleuchtung
- Tageslicht nutzen: Schreibtisch ans Fenster stellen
- LED-Schreibtischlampe: 5-10 Watt statt 40-60 Watt bei der alten Gluehbirne
- Licht nur dort, wo es gebraucht wird: Nicht den ganzen Raum beleuchten
Kostenvergleich: Home Office Optimierung
| Maßnahme | Investition | Jährliche Ersparnis |
|---|---|---|
| Laptop statt Desktop | 0 Euro (vorhanden) | 50-80 Euro |
| Steckerleiste mit Schalter | 10 Euro | 20-30 Euro |
| LED-Lampe | 15 Euro | 15-25 Euro |
| Smarter Thermostat | 60 Euro | 40-80 Euro |
| Heizdecke statt Heizluefter | 30 Euro | 60-100 Euro |
Steuerliche Absetzbarkeit
Die Home-Office-Pauschale von 6 Euro pro Tag (max. 1.260 Euro/Jahr) können Sie in der Steuererklaerung geltend machen. Das federt die Mehrkosten zumindest teilweise ab.